Dreisesselberg Berglauf

Man muss ja immer das Beste draus machen 😉 Wieder einmal ein Wochenende mit viel, viel Regen. Am Sonntagmittag wird es langsam besser – typisch! Wir hatten uns vorgenommen, mal von Bayerisch Gmain über den Eichelberg auf den Dreisesselberg zu laufen. Gesagt, getan.
Noch weitgehend im Grauen starten wir, laufen entlang des Wappbaches hinauf in Richtung Alpgartenkessel. Nach wenigen Minuten sind wir weg vom Getriebe der Welt. Das ist das Tolle an diesem Lattengebirge: In den vielen Seitentälern und Schluchten des Waldgebirges hat man den Lärm des Tals schnell hinter sich. Am Hochstaufen dagegen hört man noch am Gipfel gedämpft das Reichenhaller Tal und die Autobahn.
Hübsch dann der Anstieg zum Eichelberg. Nein, eigentlich nicht hübsch, sondern wunderschön! Steile Hänge, lichtes Buchenlaub, Bäche, knorrige Kiefern und die eindrucksvolle Urlandschaft des Alpgartenkessels. Und das alles eine Stunde von der Haustüre! Faszinierend.
Wir laufen gemächlich und recht locker hinauf, treffen dann auf den Weg von der Hochplatte und nun geht’s steiler hinauf zum Dreisesselberg. Leider will das Wetter nicht so recht, und auf den Gipfel zu liegt dann auch noch zunehmend Schnee. Die letzten Meter ist es so rutschig, dass wir ins flotte Gehen wechseln. Und dann sind wir am Gipfel, auf dem sich erstaunlicherweise schon 3 Leute befinden. In unseren nasssgeschwitzten Klamotten machen wir nur eine kleine Pause und machen uns dann an den Abstieg – zuerst ziemlich vorsichtig im weichen Gerutsche, dann recht flott, aber mit vielen Fotopäuslein …
Am Schluss dann wird das Wetter immer besser – und am Montag ist Traumsommerwetter!

Schreibe einen Kommentar